Alina und Sarah Down Under

Unser Abenteuer in Australien

18April
2015

Last but not least -> Brisbane!!

Hallo ihr Lieben,

nun wollen wir euch nicht mehr länger auf die Folter spannen, setzt euch hin, schnallt euch an, es geht auf die Reise in die Vergangenheit: Roadtrip 3.0!

Am 1.4. sind wir von Sydney aus in unserem Minicamper in Richtung Norden, mit Brisbane als Ziel unserer Reise gestartet! Wir mussten uns leider damit abfinden, dass unser kleines Auto kein Aprilscherz ist, sondern wir wirklich die nächsten 12 Tage darin übernachten würden! Schnell wurden wir aber zu Profis was das Auf- und Abbauen des Bettes betrifft und merkten, dass wir uns mit dem richtigen System sehr heimisch fühlen konnten in unserer "Kürmelkiste". Mit einem ungefähren Plan, welche Städte wir alle anfahren wollten, machten wir uns also auf den Weg selbst festzustellen welcher Flair wirklich an der Ostküste herrscht und ob von dem Charme der Städte Surfers Paradise und Byron Bay nur geschwärmt wird, oder ob es den wirklich gibt! Natürlich haben wir viele kleinere Orte angefahren, da es dort meist mit dem Übernachten sicherer ist und man nicht ewig einen Schlafplatz sucht!

Dabei haben wir sehr gut feststellen können, dass uns die kleineren Orte am Meer auch am Herzen liegen und wir uns dort, (z.B.: Yamba oder Nelson Bay) sehr wohl fühlen! Dieses Gefühl ließ uns noch mehr Zweifel, ob wir die größeren Surferstädte so toll finden würden! Als wir jedoch in Byron Bay eintrafen überraschte uns die Fülle an Touristen erst einmal nicht, vielmehr überraschte es uns, das der Charme dieser Stadt mit den vielen kleinen Geschäften, Cafes und einem schönen Blick aufs Meer diesem übermässigen Tourismus stand halten kann und wir viel Spaß daran hatten, durch die Straßen zu schlendern! Leider ist die Möglichkeit für Campingleute in Byron Bay irgendwo strandnah zu übernachten sehr gering oder besser ausgedrückt nicht vorhanden, weshalb wir uns für diese Nacht auf einen Campingplatz gestellt haben, der uns am nächsten Morgen glücklicherweise mit einer Warmdusche empfing, was zur Abwechslung auch ganz nett war!

Zu der Campingsituation an der Ostküste ist soviel zu sagen, als das es gewisse Parkplätze, meist an Stränden gibt, auf denen es zwar trotz fehlender Verbotsschilder illegal ist über Nacht zu stehen, man jedoch keiner Geldstrafe unterzogen wird, würde man erwischt werden. Das hat bei uns immer gut geklappt und wir haben manchmal zusammen mit anderen Campern auf wirklich schönen Parkplätzen übernachtet, wo wir morgens meist von einer wunderschön aufgehenden Sonne geweckt wurden!

Leider ist der Tourismus um Byron Bay herum und an der Gold Coast entlang so gewachsen, dass die örtlichen Regierungen schon am Ortseingangen Schilder mit der Aufschrift "no camping at any times" aufgestellt haben! Selbst "hardcore" Camper wie Wir trauen uns nicht, das zu riskieren, weshalb wir angekommen in Surfers Paradise sofort einen erneuten Campingplatz aufsuchten, der uns am Abend zuvor von zwei anderen Campern empfohlen wurde! Und es hat sich gelohnt! Nicht nur, dass Surfers Paradise uns an sich schon wirklich gut gefallen hat, mit einer überschaubaren Skyline, einem ellenlangen Strand und einer coolen Shoppingmeile, sondern auch die zwei Tage auf dem Campingplatz waren für uns sehr angenehm, da wir danach frisch geduscht und ein wenig mehr erholt und überaus positiv gestimmt Surfers Paradise verlassen haben, um uns auf den Weg nach Caloundra zu machen!

Caloundra liegt etwas nördlich von Brisbane, was uns nicht nur einen schönen Schlafplatz geboten hat, mit Meeresrauschen als Einschlafmusik, sondern auch die Möglichkeit noch ein paar Sachen nördlicher von Brissi zu sehen, bevor wir uns auf den Weg dahin zurück gemacht haben!

Brisbane hat uns nun und wir sind in einem süßen kleinen Hostel, glücklicherweise nur zu zweit im Zimmer und geniessen unsere letzten Tage hier in Brisbane. Diese sind nämlich nicht nur die letzten Tage in Brisbane sondern für uns das Ende einer siebenmonatigen Reise.

Natürlich freuen wir uns sehr auf Bali, den Urlaub vom Urlaub, sind aber momentan sehr glücklich das Leben hier noch einmal genießen zu können und einfach das zu tun, worauf wir Lust haben!

Bis in wenigen Tagen, eure fast Heimkehrer, Alina & Sarah

 

Unsere Reiseroute mit nur wenigen der vielen kleinen Städtchen und Dörfer, die wir angefahren sind =) Alina vor unserem kleinen Reisebegleiter Unser erster Parkplatz, wo wir die Nacht verbracht haben --> Newcastle Unser kleiner Schnucki in Port Stephens/Nelson Bay Hier auch mal von innen, dait ihr sehen könnt, wie wir darin geschlaffen haben... Ebenfalls in Port Stephens Man bemerke das große Glibberding mittig links ... das ist eine tote Riesen-Qualle! Alina's und Sarah's Fußabdruck am Strand  Einer kleiner Koala im Koala Hospital in Port Macquarie Alina beim Abendessen Der Sonnenaufgang in Yamba, ein sehr trauriger, aber auch wunderschöner Morgen =) Ein Rastplatz irgendwo in der Nähe von Byron Bay, wo wir mit einigen anderen Backpackern übernachtet haben!  Der Ausblick von unserem Campingplatz in Surfers Alina am Strand von Surfers Auf dem Weg nach SURFERS PARADISE!!! Sarah vor der Skyline Das berühmte Schild(chen) Ein Bild von hoch oben auf einem Berg in den Glasshouse Mountains

31März
2015

Von den blauen Bergen kommen wir...

 Hallo Ihr Lieben,

wir stellen ja wirklich fest, dass wir es momentan oft schaffen, euch von unseren neuen Erlebnissen zu berichten, was wahrscheinlich daran liegt, dass wir euch immer gerne neidisch machen mit dem, was wir so erleben und dass sich gerade die letzten beiden Städte und die Blue Mountains als Orte erwiesen, die zum Prahlen besonders geeignet sind.

Also nun prahlen wir ein weiteres Mal mit Bildern aus den Blue Mountains! Hier haben wir nun drei sehr erholsame Tage verbracht, in dem sehr ruhigen dafür aber sehr heimischen Hostel, wo wir unsere Tage stets mit einem gemütlichen Frühstück und einem warmen Tee begonnen haben, bevor wir die Berggipfel und die Klippen der Blue Mountains erklommen. Naja so richtige Berggipfel dürft ihr euch jetzt nicht vorstellen, da die Blue Mountains doch eher als ein schönes Gebirge beschrieben werden können, in dem man nicht wie in Österreich zum Beispiel gegen den nächsten Berg schaut. Die Blue Mountains erwiesen sich für uns also als ein perfektes Wandergebirge, in dem wir täglich wahrhaftig um die vier Stunden gewandert sind und die Stille und Schönheit der Natur hier ganz für uns entdeckt haben! Dank der lieben Hostelbesitzer, die stets daran interessiert waren, dass wir in der Zeit, in der wir hier sind auf jeden Fall alle wichtigen Wanderungen unternehmen, wurden wir jeden Morgen mit neuen Materialien ausgestattet, die uns auch immer wieder sicher ins Hostel zurück gebracht haben! Leider mussten wir heute, an unserem letzten Tag in den Blue Mountains doch noch einen Regentag einlegen. Nachdem uns das Wetter nach einer dreiviertel Stunde schon den Kampf angesagt hat und wir hier definitiv gelernt haben uns nicht mit dem Wetter anzulegen, sind wir geschlagen und nass ins Hostel zurück gekehrt.  Zwar waren wir etwas enttäuscht, ganz im Gegensatz zu unserer Beinmuskulatur, die Freudensprünge unternahm, als wir uns zu einem zweiten Frühstück an den Küchentisch setzten. Jedoch können wir die Zeit heute definitiv gut nutzen für weitere Reisevorbereitungen. Denn morgen ziehen wir mal wieder ins Auto für die nächsten zwölf Tage und erkunden die nächsten Strandstädte und Traumstrände Australiens, wir begeben uns auf die Reise in Richtung der berühmten Gold Coast! Daher wird es in den nächsten 12 Tagen auch wieder etwas ruhiger hier in unserem schönen Reiseforum und wir schreiben euch wieder, wenn wir in Brisbane, der letzten Station hier in Australien angekommen sind!

Mit etwas Aufregung und viel Reiselust begeben wir uns also morgen auf den nächsten Roadtrip, dieses Mal erneut mit einem gemieteten Auto, deshalb drückt uns die Daumen, dass so wie beim letzten Mal alles gut geht und wir auch auf unserem letzten Highway kein Känguru übersehen!

Wir freuen uns übrigens immer sehr darüber zu sehen wie viele von euch dann doch unseren Blog lesen und die Beiträge kommentieren!

Nun begeben wir uns mal daran, alle Vorbereitungen für die nächste Zeit zu treffen und wünschen euch viel Spaß beim Bestaunen der Bilder!

Eure wanderlustigen Mädels,

Sarah und Alina

28März
2015

SYDNEY!!!!

Hallo Ihr Lieben,

jetzt ist unser letztes Update schon wieder fünf Tage her und es ist einiges passiert. Wir haben Sydney bereits wieder verlassen und befinden uns schon in den Blue Mountains, zwei Stunden entfernt von der Metropole.

Zunächst zu unserer Zeit in Sydney. Ich glaube, ich spreche im Namen von uns Beiden, wenn ich sage, dass wir Anfangs die Befürchtung hatten, wir würden uns nach der langen Zeit auf der Farm und den entspannenden Tagen im ruhigen und ordentlichen Canberra, in Sydney nicht wohl fühlen. Angekommen im Hostel, welches mitten in Kings Cross, also wirklich sehr zentral in der Innenstadt liegt, waren wir auch erstmal sehr geschockt und verließen unsere neue "Heimat", nachdem wir unser Gepäck abgelegt hatten, so schnell wie es auch nur ging und flohen nach draußen. Ihr fragt euch sicherlich, was jetzt so schlimm an einem Hostel sein kann. Wir sagen es euch. Es ist nicht das Hostel im allgemeinen, sondern viel mehr die Umstellung von Ordnung, Sauberkeit und einfach nur Ruhe zu einem winzigen Sechsbettzimmer, in dem es nur ein winziges Fenster gibt und dementsprechend und möglicherweise auch wegen der dreckigen Socken und Unterhosen unserer vier männlichen Mitbewohner, STINKT!!! An solch einen Muff und Dreck muss man sich erst einmal gewöhnen!

Auf jeden Fall flohen wir zunächst erst einmal aus dem Hostel und machten die Stadt unsicher. Und wir konnten es selbst kaum glauben, doch Sydney ist wunderschön! Sei es der Hafen mit der berühmten Oper und der Habour Bridge, die einem den Atem raubt, sei es die Hektik der Menschen, die von der Mittagspause zurück zur Arbeit eilen oder seien es die wunderschönen Kirchen und Grünanlagen, die man überall zwischen den Hochhäusern findet. Wir sind grundauf begeistert und haben die Tage wirklich genossen. Zudem haben wir zwei sehr nette Mädels aus Hamburg kennen gelernt, die erst seit wenigen Tagen in Australien waren, und so wurde auch die Athmosphäre im Hostel doch noch "ganz nett" und ertragbar.

Alles in allem ist Sydney einer unserer Lieblingsorte in Australien geworden und wir hatten eine super Zeit! Doch die Tage werden weniger, deshalb sind wir nun hier in den Blue Mountains und wurden mit dem schönsten Hostel unseres gesamten Aufenthalts belohnt. Morgen werden wir die Gegend unsicher machen und etwas wandern gehen. Wir berichten euch dann bald und zeigen natürlich gaaaaanz viele Bilder von der wunderschönen Natur!

Bis dahin, grüßen euch eure abgehärteten Hostel-Mädels,

Alina & Sarah

 

Der Hyde Park mit einem Teil der Skyline im Hintergrund Unsere Lieblingskirche St Marys Von Innen Das berühmte Opera House Die Habour Bridge Die Skyline Manly - ein wunderschönes Strandstädtchen   Die Aussicht von Manly auf Sydney Auf dem Heimweg von Manly mit der Fähre Solche riesigen Kreuzfahrtschiffe legen täglich im Hafen von Sydney an/ab Die STadt bei Nacht

24März
2015

Eindrücke aus Canberra

Hallo ihr Lieben,

gestern morgen haben wir uns auch schon wieder von Canberra verlassen und uns auf den Weg nach Sydney gemacht. Das, was wir bisher von Sydney gesehen haben ist wirklich wunderschön! Zwar mussten wir beim Hostel wieder etwas runterschrauben, was die Zimmergröße und Sauberkeit betrifft, aber das nehmen wir gerne in Kauf :) 

Damit ihr aber erst nochmal einen Eindruck von Canberra bekommt, hier ein Paar Bilder von Sehenswürdigkeiten und uns in der Hauptstadt:

Das War Memorial Einer unserer Lieblingsorte in Canberra :) Alina neben der Gedenksteinwand der gefallenen Soldaten Sarah vor dem War Memorial Canberra in Miniatur von oben Das Old Parliament Alina als SenatorinWir vor dem neuen ParlamentDas neue ParlamentDie Einganshalleoben auf dem Dach Alina im Repräsentanten Saal

 

Canberra ist wirklich eine schöne Stadt, die winen Besuch auf jeden Fall wert ist. Angefangen von der Sauberkeit, den vielen kostenlosen Angeboten für Museen und Austellungen und dem wunderschönen riesigen See, den man mit einem geliehenen Fahrrad umfahren kann (hat uns zwar aufgrund unserer nicht vorhandenen Gangschaltung ziemlich viel Energie gekostet, aber wir haben es überlebt ;))  Allerdings brauxht man wirklich nicht länger als zwei Tage zu bleiben, da es nicht so viel zu sehen gibt, wie in all den anderen Städten. Dennoch war es definitiv den kleinen Umweg wert ;)

Unsere Eindrücke von Sydney werden wir euch in den kommenden Tagen schildern, sobald wir ein bisschen mehr gesehen haben...

Bis dahin wünschen wir euch einen wunderschönen Start in den Frühling,

Eure fast-Politiker, Alina und Sarah

20März
2015

In der Hauptstadt angekommen....

 

Hallo ihr Lieben,

Trallala und schon wieder können wir ein Lied davon singen, wie schnell die Zeit vergeht, denn wir sitzen schon nicht mehr in unserem gemütlichen Zweibettzimmer auf der Farm, sondern schreiben euch aus unserem Vierbettzimmer des Hostels in Canberra (das Hostel hier in Canberra ist auch sehr komfortabel...so wollen wir ja nicht sein). Heute morgen war tatsächlich die Zeit gekommen, uns von unseren australischen!!! Adoptiveltern (wir wollen uns ja nicht mit unseren deutschen Eltern anlegen)und der Farm zu verabschieden und ja wir können euch sagen, der Abschied war wirklich traurig, denn wir hatten großes Glück mit der "Restdown" Farm und vor allem mit Jo und Don, die uns stets viele Freiheiten bezüglich der zu erledigenden Arbeit gegeben haben und unseren Aufenthalt zu einem Unvergesslichen gemacht haben!

Doch auch wir mussten einsehen, dass sie nun mal nicht ewig Arbeit für uns haben und dass das Leben so abgeschnitten von jeglicher Zivilisation und ohne Beschäftigung doch auch an Langeweile gewinnt. Außerdem und das ist der eigentliche Grund für unseren Aufbruch, haben wir noch einen ganz entscheidenden Teil Australiens nicht gesehen; nämlich die Ostküste! Bevor es für uns also am 27. April auf den Weg nach Bali geht, machen wir die Ostküste unsicher und erobern Sydney und Brisbane! Da die Hauptstadt Australiens auf unserer Reise nicht fehlen durfte, haben wir uns dazu entschlossen einen kleinen Umweg in Kauf zu nehmen und mit drei Tagen in Canberra zu starten! Entgegen der ganzen fragenden Gesichter jeglicher Australier, dehnen das "Warum Canberra?" schon in den Augen zu lesen war, bevor sie es tatsächlich fragen konnten, fühlen wir uns hier für den Re-Start ganz wohl und auch an der Stadt haben wir während unseres nachmittäglichen Rundganges bereits Gefallen gefunden. Nach ganzen zwei Monaten ohne jegliche Menschenaufläufe, vom Stadtleben ganz zu schweigen, braucht es einen langsamen Start sich wieder (spätestens in Sydney) an das Durchkämpfen von Menschenmassen zu gewöhnen und wir sind der Meinung dafür sei Canberra perfekt, mal sehen wie die nächsten Tage werden! Natürlich haben wir uns auch schon über die folgende Route Gedanken gemacht, die uns am 23. nach Sydney führen wird für fünf Tage, wonach wir uns auf die Spuren der Bergnatur in die Blue Mountains begeben werden, auf die wir uns schon sehr freuen!

Das wars erstmal von uns, wir werden euch nun wieder regelmäßig ein paar Bilder zum Besten geben, von all den weiteren eroberten Metropolen!

Liebe Grüße,

eure Abschiedsgetrübten Mädels

Sarah und Alina

 

 

03März
2015

Lang ist's her...

   Hallo Ihr Lieben,

lange ist es her, dass wir euch geschrieben haben.

Wir merken leider, dass es uns kaum möglich ist, euch von all den Dingen zu berichten, die wir hier erleben und deshalb lassen wir die Bilder für uns sprechen:

Die ganze Truppe: Jono, Don, Jo, Bi, Alina und Sarah neben der Presse 

Wir haben Zuwachs von zwei Franzosen bekommen, die uns fleißig beim Ernten, Pressen, in die Flaschen füllen, Etikettieren und all den anderen anstehenden Aufgaben geholfen haben. Mittlerweile haben uns die Beiden allerdings wieder verlassen und sich auf den Weg die Ostküste entlang gemacht.

 

Beim "Botteln":

 

Zunächst werden die Flaschen gewaschen und getrocknet und anschließend mit Gas befüllt, damit der Wein nicht braun wird. Sobald der Wein in den Flaschen ist, schließt Don diesen mit echten Korken. Die fertige Flasche wird dann für 24 Stunden Senkrecht gelagert und kann anschließend in die Regale geräumt werden.

 

Das "Picken" und "Crushen"  

 

Zum Picken starten wir morgens um 6:30, weil es da noch schön kühl ist. Der Crusher zerquetscht die Trauben schon einmal, bevor sie dann gepresst werden:

 

So viel zu unserer Arbeit.

Natürlich haben wir auch Freizeit, in der wir auf die Felder fahren und Kängurus beobachten, den Sternenhimmel bewundern, mal einen Film schauen oder einfach nur zusammen sitzen und plaudern.

Doch schon bald werden wir uns von unseren netten "Gasteltern" verabschieden müssen. Unser Plan ist es, zunächst für 3 Tage nach Canberra zu reisen und von dort aus weiter nach Sydney bis hoch nach Brisbane. Wie genau, dass steht noch nicht fest, aber ihr dürft euch freuen, dann wieder öfter von uns zu hören.

Wir wünschen euch einen schönen Frühlingsbeginn und ein paar warme Tage.

Eure Arbeitstiere, Alina & Sarah

 

 

09Februar
2015

16 Dinge, weshalb wir Australien lieben

Hallo ihr Lieben,

hier unsere 15 Gründe, weshalb Australien einfach super ist:

  1. Die KÄNGURUS – Zu Beginn unserer Reise glaubten wir noch, es sei eine Seltenheit, in Australien einem echten Känguru zu begegnen. Doch glaubt uns, sie sind überall! Egal ob auf einem Roadtrip auf dem Weg zur Toilette bzw. zum nächsten Busch, beim morgendlichen Joggen oder beim Eintreiben von Kühen – man begegnet ihnen fast immer! Manchmal sind sie alleine oder zu zweit, doch wenn man Glück hat, steht man plötzlich vor einer ganzen Herde von 15-20 Tieren und kommt aus dem Staunen gar nicht mehr raus. Und obwohl wir schon so viele Kängurus gesehen haben und davon auch schon einige Tod am Straßenrand lagen, sind wir immer noch fasziniert von den Tieren und freuen uns jedes Mal aufs Neue, eins zu Gesicht zu bekommen…

  2. Die MENSCHEN – Und zwar nicht ihr Äußeres oder die Art, wie sie sich kleiden, sondern ihre Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und Offenheit. In vielen Situationen hier in Australien waren wir erstaunt über die Australier. Sei es der nette Busfahrer, der einem sagt, wann man auszusteigen hat und mit aussteigt um einen den genauen Weg zum Hostel zu beschreiben; sei es die Kellnerin oder Kassiererin, die sich ausführlich über deinen Aufenthalt in Australien informiert; sei es ein Wildfremder, der neben dir steht und sieht, dass du etwas verloren bist und direkt seine Hilfe anbietet; oder sei es ein einfaches „Hi, how are you?“, dass einem direkt das Gefühl gibt, von netten Menschen umgeben zu sein. Diese Eigenschaften haben uns schon in einigen Situationen aus der Patsche geholfen und wir hoffen, etwas davon mit nach Deutschland nehmen zu können…

  3. Das WETTER – ist einfach super! Gerade für Leute wie uns! Was gibt es schöneres, als mit kurzen Klamotten im Garten oder am Strand zu liegen und einfach die Sonne zu genießen? Dazu noch ein kühles Getränk und der Tag ist perfekt! Und auch wenn es (besonders in Melbourne) ab und zu mal regnet, genießt man dennoch den Tag und macht das Beste draus und spätestens ein jeder Sonnenuntergang lässt alle Sorgen verfliegen und zeigt, wie schön das Leben sein kann.

  4. Die GELASSENHEIT – Es ist, wie man es sich vorstellt. Die Australier sind in allem, was sie tun total entspannt. Und diese Gelassenheit überträgt sich auch auf uns Backpacker. Pläne werden schon lange nicht mehr gemacht und man geht den Tag locker an. Und auch wenn mal etwas nicht nach Plan läuft und sein hektisches Ich denkt, es könne nicht mehr schlimmer werden, findet man immer einen Ausweg und sieht alles längst nicht mehr so eng, wie früher.

    Und auch das ist etwas, was wir an unserem australischen Leben lieben und ebenfalls hoffen, in Deutschland beibehalten zu können.

  5. Die FREIHEIT und EIGENSTÄNDIGKEIT – Ist der Grund, weshalb wir und viele andere Backpacker nach Australien gekommen sind. Zu lernen, auf eigenen Beinen zu stehen, sich selbst zu finanzieren und sein Leben selbst zu bestimmen. Und die Freiheit, die man hat und die Erfahrungen, die man dabei gewinnt, lassen einen echt an Reife wachsen und wir sind froh, all dies erleben zu dürfen.

  6. Die NATUR – Damit einbegriffen ist wirklich ALLES. Strände, Städte, Wälder, Wüsten, Dörfer, Farmen. All das, was wir hier zu Gesicht bekommen ist auf seine Art und Weise unglaublich und am liebsten würde man alles festhalten könne, doch in manchen Situationen muss man die Kamera einfach in der Tasche lassen und GENIEßEN, GENIEßEN, GENIEßEN!

  7. Die ABGESCHIEDENHEIT – Gerade für uns Stadtkinder ist manchmal das Leben ohne Handy, Empfang, Facebook und all die anderen Dinge sehr schön und erholsam. Man glaubt gar nicht, wie viel Zeit man normalerweise damit verschwendet und wie viele Dinge man übersieht, weil man nur auf einen Display starrt. Deshalb genießen wir unsere Zeit zum Beispiel in einem Café und unterhalten uns viel lieber, als auf Nachrichten von zu Hause zu warten oder für unsere lieben Blogleser zu scheiben (hehehe).

  8. Die NATIONALITÄTEN – Besonders in den Städten begegnen einem allerlei verschiedene Nationalitäten und ihre Kulturen. Egal ob Backpacker aus der eigenen Heimat, Frankreich, England, der Schweiz, Schweden, den Niederlanden; Touristen aus Asien und Indonesien oder den Einheimischen mit Vorfahren aus Brasilien, Italien, Schottland,… es ist eine gemixte Gesellschaft und lässt eine jede Unterhaltung spannender und erfahrungsreicher werden.

  9. Die CAFÉS – Mittlerweile verbringen wir unsere Freizeit am liebsten in einem netten Café, schlürfen einen Chai Latte und reden über die Zukunft oder über das, was wir schon alles erlebt haben. Vermutlich kennen wir mehr gute Cafés, als Kneipen in Australien, was für Backpacker normalerweise echt ungewöhnlich ist, aber uns reizt doch eher der Kaffee- als Alkoholgeruch. Und wir können es wirklich nur empfehlen, denn die Australier (besonders in Melbourne) machen einen ausgezeichneten Kaffee!

  10. Die EINKAUFSMÖGLICHKEITEN – sind einfach super! Zwar muss man sich zu Beginn erst noch an die etwas anderen Preise gewöhnen, doch egal wo man ist, findet sich auch ein Coles, IGA oder sonstiges. Besonders wöchentliche Preisangebote wie „2 für 3$“ oder „Buy 2 get 1 free“ bringen stets ein Lächeln auf unser Gesicht. Und auch die Märkte hier bieten schöne Souveniers für zu Hause und gaaaaaaaaanz viel Obst und Gemüse für Alina.

  11. YOUTUBE VIDEOS – Um es kurz zu halten…keine GEMA juhuuuuu!!!

  12. SILVESTER AM STRAND – Ist genauso gut, wie es klingt. Am Strand sitzen, ein Bierchen oder Glässchen Wein genießen und gemeinsam mit tausend anderen Australiern das Feuerwerk bestaunen. Was will man mehr?

  13. Der HIMMEL – ist GIGANTISCH! Im Vergleich zu Frankfurt, wo der Himmel meist grau und nur minimal über den Dächern der Häuser zu sehen ist, wirkt der Himmel hier doch, wie eine riesige strahlend blaue Leinwand, die einfach IMMER da ist und einem den Tag versüßt.

  14. TIM TAMS – Sarah’s absoluter Lieblingssnack und ein absolutes Muss für alle Australienbesucher! Ein Schokoladenkeks der eine Geschmacksexplosion im Mund garantiert! Einige unserer Familienmitglieder und Freunde durften schon in den Genuss des Tim Tams kommen und sind hoffentlich ebenso begeistert wie wir =)

  15. Die POSTKARTEN – Es ist kaum zu glauben, ABER in Australien kann man Postkarten nach Deutschland UMSONST (!) verschicken. Anfangs waren wir da noch etwas skeptisch und haben brav Briefmarken gekauft, doch mittlerweile haben wir herausgefunden, dass das wirklich funktioniert und sparen seitdem lieber unser Geld bzw. geben es für Kaffee aus. Hehe.

  16. Die VISITOR CENTERS – Sind einfach super! Nicht nur, dass es sie wirklich in jedem noch so kleinem Dorf gibt, nein sie sind echt genial um sich informieren zu lassen, Stadtkarten zu ordern oder einfach die extrasauberen und modernen Toiletten zu nutzen (was wir auf unserem Roadtrip fast immer gemacht haben =))

Wir hoffen, euch hat unsere kleine aber feine Liste gefallen!

Alles liebe, eure AUS-LOVER

Alina & Sarah

01Februar
2015

Kreative Phase

Hallo ihr Lieben,

hier ein kleiner Nachtrag, damit ihr seht, welch kreative Aufgaben wir hier erledigen...da haben wir doch mal ganz spontan zwei Vogelscheuchen gebastelt =)

Wir hoffen, dass euch Tracy und Hannes gefallen!

Liebe Grüße nach Deutschland,

eure Mädels =)

 

26Januar
2015

Erste Winzerwoche

Hallo ihr Lieben,

dieses Mal senden wir euch Grüße und viele Bilder "from the middle of nowhere", sozusagen, wir befinden uns nämlich auf einem Weingut eine Stunde von der nächsten Stadt entfernt, mit den nächsten Nachbarn in 5 km Entfernung und, trotz Kindheit in der Stadt, fühlen wir uns sehr wohl!

Vor etwa zehn Tagen haben Jo und Don uns vom Bahnhof in Euchuca abgeholt und uns seitdem an ihrem Leben als Winzer teilhaben lassen. Die beiden sind selbst schon viel gereist und haben sich auf einer Reise durch Europa kennen gelernt. Vor etwa 20 Jahren, haben sie sich entschlossen eine Winzerei zu eröffnen und leben seit dem hier auf dem Land, auf welchem vorher weder das Haus noch die Weinreben existierten, von dem Weinkeller und den weininteressierten Touris mal ganz abgesehen. Erst mittlerweile ist ihr Wein mit dem Namen "Restdown Wines" in der Region bekannt und sie bekommen regelmäßig, meist an Wochenenden, Besuch von Weininteressenten, das hat sie also eine ziemlich lange Zeit und vor allem viel Arbeit gekostet, weswegen sie uns das alles äußerst stolz präsentieren und vor allem sehr froh über unser Interesse in der Weinproduktion sind!

Da die beiden ziemlich viel vererbtes Land besitzen, ziehen sie nebenher auch einige Kühe auf, die sie für die Fleischproduktion verkaufen! Auch mit ihnen haben wir schon unsere Erfahrungen gemacht und Don hat uns am Ende des Tages freudigerweise als waschechte Cowgirls bezeichnet.

Gestern haben wir nämlich nicht nur "Prickels", ein sich auf ungeheure Weise verbreitendes, wirklich widerliches Unkraut aus dem Boden geschaufelt (Sarah und ich nennen es mittlerweile schon Pickel, da dieses Unkraut etwa genauso nervenauftreibend ist, wie ein Pickel im Gesicht), sondern auch tierische Unterstützung geleistet, bei der Verabreichung von Medizin, die die Kühe wegen Verdacht auf Würmer im Magen bekommen mussten! Insgesamt 36 Kälber waren zu behandeln, was eine ganz schöne Geduldsarbeit ist, da wir ihnen leider nicht auf Kuhsprache erklären konnten, dass die Medizin ihnen nur hilft.

Unser Anteil an dem Prozess sah vor allem so aus, dass wir dafür verantwortlich waren, die Kälber in den Einzelkäfig zu locken, was leider weniger locken war als eh naja, wie soll man sagen, gutartiges Peitschen...da hier auf der Farm aber alles unter dem Namen "Organic" läuft, bestand die Medizin aus einem "Apple-Vinegar, Garlic" Gemisch zur Magenreinigung, mhh das wird noch mehr Kuhsch....e geben als eh schon! :)

Der organisch ausgerichtete Teil der Farm bezieht sich nicht nur auf die chemikalienfreie Verarbeitung des Weins, sondern auch auf den eigenen Gemüse- und Obstanbau. Angefangen haben wir nämlich damit, den Gemüsegarten von Unkraut zu reinigen, in dem nicht nur massig Zucchinis sondern auch Paprika, Tomaten, Kürbis, Bohnen, Mais und Auberginen wachsen. Das heißt man kann circa alle zwei Tage irgendetwas aus dem Gemüsesortiment ernten und damit kochen, das ist echt super und erspart einem manchmal den Weg zum nächsten Supermarkt. Außerdem haben sie Oliven-, Feigen-, Apfel-, Zitronen-, Aprikosen- und Pfirsichbäume, also auch was das Obst betrifft zu jeder Zeit im Jahr etwas wirklich Genießbares!

Was die Arbeit mit den Trauben angeht, hier ja eigentlich das erwähnenswerteste Obst, haben wir noch nicht so viel Erfahrung machen können, da die Temperaturen momentan ungewöhnlich niedrig sind (circa 25 Grad), was für die Qualität der Trauben umso besser ist, jedoch das Ernten um ein paar Wochen verschiebt.

Nächste Woche ist es dann wahrscheinlich soweit und wir beginnen mit den Trauben des Weißweines die Harvestseason. Dazu bekommen wir Zuwachs von einem französischen Pärchen und vielen Studenten der umliegenden Farmen, die gerade Semesterferien haben. Bisher haben wir also meist nur Trauben gezählt und die einzelnen Arten auf ihre Reife getestet. Bei dem Reinigen der Weinpressgeräte haben wir außerdem erste Bekanntschaft mit einer "Redback", einer giftigen Spinne, gemacht. Keine Sorge, den Kampf haben wir gewonnen und wie alteingesessene Farmgirls die Spinne binnen Sekunden erledigt! :)

Das Leben hier auf der Farm gefällt uns wirklich sehr gut und gerade gestern haben wir mit Jo und Don darüber gesprochen, wie lange wir noch bleiben können und auch das sehen sie relativ locker, was für uns heißt, wir bleiben so lange wir können und wollen! Wir verstehen uns wirklich gut mit den beiden und führen während des gemeinsamen Dinners und einer kleinen Weinprobe sehr interessante Gespräche über Probleme in der Welt, unser Leben zu Hause und wie Reisen verändert. Es ist nicht nur, dass die beiden unglaublich entspannt sind, sondern auch, dass sie uns viel Freizeit erlauben und uns als "Arbeitsaufgabe" Abends kochen, bzw Nachmittags mal einen Kuchen backen lassen, was wirklich nicht viel Kraft in Anspruch nimmt. Während wir Abends ein wenig Gitarre bzw. Ukulele lernen, Don nebenher Lieder von U2 trällert, wir der untergehenden Sonne zuschauen und weitere Weisheiten über das richtige Probieren von Wein erfahren, genießen wir einfach das Leben und freuen uns, aus der Auswahl vieler Farmen, gerade auf die Beiden gestoßen zu sein, denn sie geben wirklich ihr Bestes und legen alles daran, dass wir zufrieden sind, uns wie zu Hause fühlen und Wünsche wie das Fahren auf einem Quad in Erfüllung gehen!

An unseren freien Tagen fahren die Beiden uns in die umliegenden Städte Bahram und Euchuca, wo wir ein wenig Zeit haben, die Städte anzuschauen, mal ins Schwimmbad zu gehen oder einfach einen Kaffee zu trinken. Haben wir Glück und es liegt ein, was den Weinverkauf angeht, erfolgreiches Wochenende hinter uns, werden wir sogar zum Mittagessen eingeladen! Also drückt uns für das nächste Wochenende bitte die Daumen ;)

Ganz liebe Grüße,

Eure Cowgirls und Bauernmädels,

Alina und Sarah

 

P.S. Ihr könnt im Tennisverein schonmal ausrichten, dass wir als ein unschlagbares Doppel wiederkommen, da die Theorie dank der vielen, vor Australien Open verbrachten Fernsehstunden, tief in unseren Köpfen verankert ist und das mit dem "in die Tat umsetzen" durch unseren neuen australischen Spirit ja wohl "easy going" wird!

 

http://www.restdown.com.au/

 

Aus eigenem Anbau! Was macht man nur mit so vielen Zitronen? Einer der beiden Bullen, Leo! Immer mit dabei: Molly! Hinten aufm Pick-Up =) Don bei der Arbeit Wohnzimmer/Küche/Essbereich Das Beste am Haus: Für's Beisammensein unterm Sternenhimmel Der Veggie-Garten Unser ganzer Stolz...frisch ent-unkrautet =) Die Weinreben Eine Kanone, um lästige Vögel von den Trauben fernzuhalten... man fühlt sie wie unter dauerbeschuss =) Das Haus Das Quad, auf dem wir manchmal rumdüsen dürfen =) Beim Eintreiben... Don darf auch ab und zu mal fahren :P Jo bei der Arbeit... Die giftige Kleine haben wir erledigt!!

19Januar
2015

Land --> Stadt; Stadt ---> Land

Hallo ihr Lieben,

fast zwei Wochen sind vergangen, seit wir in Melbourne angekommen sind.

Wir wurden herzlich von Livia und Chris aufgenommen und durften seit dem in ihrem luxeriösen Apartment umsonst (!) wohnen. Ihr glaubt gar nicht, wie glücklich wir waren, nach Tagen ohne richtige Dusche uns endlich richtig waschen zu können. Auch sonst mangelte es uns hier an nichts und wir wurden sogar einige Male von den Beiden zum Essen eingeladen oder bekocht. Auch sonst gaben uns Livia und Chris reichlich Informationen und Insider-Tipps, was man sich alles in Melbourne ansehen kann und welche unbekannten Ecken wir ja nicht auslassen dürfen! Deshalb sind wir etwas traurig die Beiden und unser luxus Leben morgen verlassen zu müssen, doch es lief in den letzten Wochen wirklich NICHTS nach Plan (mal wieder...)...

Unser ursprünglicher Plan war es, gemeinsam mit Ellen in ein Apartment zu ziehen und für ca 2 1/2 Monate hier in Melbourne zu leben und zu arbeiten. Doch sowohl die Job- als auch die Wohnungssuche stellten sich schwerer raus als erwartet. Und wir gingen leer aus...

Zudem kam es, dass die Hostel Preise aufgrund der derzeit stattfindenden Australian Open unverschämt hoch sind und es für Ellen deshalb unmöglich war, noch länger im Hostel zu leben.

So entschied sie sich, mit dem Greyhound Bus nach Surfers Paradies (in der Nähe von Brisbane) zu fahren, da sie dort bessere Jobchancen hat und Christin auch dort ist. Dh gestern hieß es Abschied nehmen. Es war sehr traurig, da wir uns wirklich gesucht und gefunden haben und schon seit so langer Zeit zusammen reisen und so viel gemeinsam erlebt haben, doch Pläne ändern sich und deshalb wünschen wir dir, Ellen, alles alles Gute und freuen uns schon, dich bald wieder zu sehen (spätestens dann in Bayreuth bei der Kerb =))

Jetzt fragt ihr euch sicherlich, was Alina und ich nun machen...

Wie die Überschrift schon verrät, geht es für uns Beide wieder aufs Land. Und zwar haben wir eine nette Familie gefunden, die eine Winery haben und uns für zwei Wochen aufnehmen. Wir werden dort zwar kein Geld verdienen, aber wenigstens für Kost und Logie arbeiten können =)

Wir sind schon wirklich aufgeregt und freuen uns sehr neue Erfahrungen machen zu können und mal sehen was uns dort erwartet...

Bis dahin wünschen wir euch wunderschöne Tage, egal ob in der Stadt oder auf dem Land!

Eure zukünftigen Winzerinnen, Alina & Sarah

 

PS: Hier noch ein paar Bilder des wunderschönen Ausblicks vom Eureka-Tower auf die Innenstadt Melbournes und noch andere schöne Dinge! Melbourne ist wirklich fast so schön wie Frankfurt - aber nur fast.... =)

 

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